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Heute hier – morgen fort?

Gründe für Austritte in heutigen Männerzisterzen

ein Beitrag von M. Cora Küfner OCist.

Der Eintritt Bernhards und seiner 30 Gefährten vor 900 Jahren ist ein schönes Datum, um einmal einen Blick auf heutige Zisterzienserklöster und deren Nachwuchsstituation zu werfen, vor allem auf ein Problem, das es zur Zeit Bernhards kaum gab: Die baldigen Austritte mancher neu Eingetretenen. Je nach Konvent schwankt der Anteil derer, die wieder gehen, zwischen 20 und 90 Prozent. Es gibt heute kaum einen Zeitlichen Professen, der in seinem Kloster nicht auch schon den Austritt eines Mitbruders erlebt hat. Warum ist das so? Lassen sich unter der Vielzahl unterschiedlicher Klöster dabei Hauptgründe festmachen? Und wie können Konvente darauf reagieren? Eine kleine anonyme Umfrage unter mehreren, vorwiegend mitteleuropäischen Zisterzien­serklöstern hat dabei etwas Licht ins Dunkel gebracht.

 

Zunächst einmal kann man feststellen, dass sich die Gründe für einen Austritt verändern entsprechend der Stufen, die ein Neuankömmling im Kloster bis zur Feierlichen Profess durchläuft. Sind sie in der Kandidatur und im Noviziat häufig noch gesellschaftlichen Ursprungs, beziehen sie sich mit der Zeit deutlich spezifischer auf den jeweiligen Konvent und die Umstände von Noviziat und Ausbildung.

Wer heute eintritt, ist ja nicht minder idealistisch wie es Bernhard und seine Gefährten gewesen sein mögen, voller Eifer und Frömmigkeit und nicht selten mit klaren Erwartungen an den Konvent. Ob die darin implizierten Erwartungen an sich selbst dabei genauso klar sind, bleibt die Frage. Die Desillusionierung ist somit einer der häufigsten Gründe, das Kloster wieder zu verlassen, vor allem bei Kandidaten, aber auch auf späteren Stationen des klösterlichen Weges. Dabei hat die Illusion ihren Ursprung vor allem in der zeitlichen und faktischen Distanz zwischen dem „Idealmönch“ in den Köpfen und dem „Realmönch“ im Kloster. Diese Distanz ist im 21. Jahrhundert größer, als das zu der Zeit um Bernhards Eintritt der Fall war. Die Motivation für die gerade erst 15 Jahre zurückliegende Gründung von Cîteaux entsprang ja genau diesem Problem: Man wollte zurück zum Ideal. Die Mönche aus Cîteaux hatten zunächst Mühe, junge Männer zu finden, die sich der Strenge ihrer Lebensführung gewachsen sahen. Alle bewunderten sie, aber keiner wollte eintreten. Bernhard und seine Gefährten traten ein, gerade weil sie diese Lebensweise der Mönche von Cîteaux sahen und bewunderten. Heutige Kandidaten haben auch ein Idealbild vor Augen – aber tragischer Weise bewundern sie zuerst und sehen dann: Die Lebensweise im Kloster beinhaltet auch Laptop und Smartphone, VW Golf und Tiefkühlsteak. Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Aber wie gehen die jeweiligen Konvente mit den Vorstellungen um, die die jungen Leute mitbringen? Schließlich ist auch ein Konvent nicht ohne Erwartungen. Was oft fehlt, ist die Fähigkeit, konstruktive Diskussionen zu führen - und zwar auf beiden Seiten.

Es ist bekannt, dass in der heutigen Gesellschaft die mangelnde Bindungsfähigkeit ein allgemeines Problem ist. „Die Medien- und Konsumgesellschaft vor allem mit ihrem Zug zur schnellen Bedürfnisbefriedigung führt zur zunehmenden Infantilisierung der Menschen, und damit zur fehlenden Reife und zur fehlenden Entscheidungsfähigkeit.“ Außerdem spielen die Orientierung an der eigenen Leistung und der oft schon im Kindesalter beginnende Druck des Leisten-Müssens eine große Rolle, denn eine treue, dauerhafte Bindung beinhaltet die Bereitschaft, sich selber hinzugeben. Davor haben viele Angst, weil sie meinen, dem nicht gewachsen zu sein, eben diese dauerhafte Leistung nicht erbringen zu können oder zu wollen. Das Resultat dieser Angst beim Klosternachwuchs ist der Austritt vor der Zeitlichen oder spätestens vor der Feierlichen Profess. Deshalb ist es von großer Bedeutung, wie in der Zeit des Novi­ziats darauf reagiert wird. Der italienische Psychologe P. Amedeo Cencini weist darauf hin, dass es das Ziel des Noviziats ist, im Novizen die Disponibilität zu schaffen, sich der Umformung durch Gott auszusetzen. Der junge Mensch soll innerlich frei werden von Ängsten und Widerständen, um Gott in sich und an sich wirken zu lassen und diese Haltung soll dann ein Leben lang bewahrt werden. Nicht die äußere Beständigkeit (Durchhalten), sondern die innere Treue (Hingabe) ist die Voraussetzung für ein gelingendes Klosterleben. Die geistliche Ausbildung und Begleitung der Novizen ist deshalb unverzichtbar – leider aber nicht überall gewährleistet. Nur im regelmäßigen Umgang mit Gott, in der Lectio Divina und im häufigen Gebet, können das Vertrauen und die Liebe wachsen, wie es ja schon der Hl. Benedikt in seiner Regel fordert, und die Erziehung zu Eigenverantwortlichkeit und Selbstdisziplin gewährleistet die Fortführung dessen über das Noviziat hinaus. In kleinen Konventen und in solchen mit überwiegend älteren Mitbrüdern gibt es hierbei oft große Probleme, weil andere Aufgaben die Zeiten für persönliches Gebet und Schriftlesung überlagern. Auch der häufige Wechsel von Novizenmeistern und Magistern aufgrund von personellen Umstrukturierungen in den Abteien führt zu Mängeln und Ausfällen sowohl in der geistlichen Begleitung als auch in der spirituellen Disziplin.

Ein weiterer wichtiger Grund für einen Austritt während der Zeitlichen Profess ist, dass der Konvent einer modernen Abtei mit Pfarreien und Schule heute bei einem Kandidaten nicht selten die Berufung zum Mönch und zum Priester voraussetzt. Darüber machen sich aber längst nicht alle Eintretenden im Vorab ein Bild. Wer in ein Kloster geht, tut das, weil er Mönch werden will...

 

...den kompletten Artikel finden Sie im Heft 3/2013, das Sie hier bestellen können.