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Geistliche Begleitung

Vorträge von Cesare Falletti

Mit freundlicher Erlaubnis des Autors bringen wir die drei Vorträge, die der Prior von Pra’d Mill bei der deutsch-französischen Studienwoche für die Brüder und Schwestern der Zisterzienserfamilie, die mit der Ausbildung betraut sind, im Oktober 2012 in Chambarand gehalten hat, in diesem Jahrgang der Cistercienser Chronik im vollen Wortlaut, ergänzt durch seine Randbemerkungen und die Fragen, die zur Reflexion in den Gruppen und zum persönlichen Nachdenken gestellt wurden.

Um möglichst nahe an der ursprünglichen Aussage (in Französisch) zu bleiben, haben wir Unebenheiten im deutschen Ausdruck belassen und auf eine eingehendere Redaktion verzichtet.
Die erste Gruppe der Vorträge, die wir in diesem Heft abdrucken, bilden eine ausführliche Einleitung. Nach einem ersten Überblick geht es zunächst um die Rolle des Begleiters generell, sodann um die grundlegende Beziehung zwischen dem „Abba“ und seinem Schüler.


"Vater, schenke mir ein rettendes Wort!“
Wir haben hier eine Bitte, die seit Jahrhunderten weltweit immer wieder gestellt wird, denn sie bricht aus dem tiefsten Urgrund des menschlichen Herzens hervor.
Gerettet-Sein kann vielerlei bedeuten. Aber dieser Wunsch zeigt, dass der Mensch nicht fähig ist sein Schicksal selbst zu bestimmen; er kann sein Mensch-Sein nicht ganz alleine vollziehen, der grösste Lebenserfolg kann diesen Durst nach Leben nicht stillen.
Der Mensch erbittet das Leben von Gott, und Gott schenkt dem Menschen das Leben. Die Regel weist schon im Prolog darauf hin:

„Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?“ (Ps 33.13)
„Wenn du das hörst und antwortest: „Ich“, so sagt dir Gott: Willst du das wahre und ewige Leben haben, so bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor falscher Rede! Meide das Böse und tue das Gute, suche den Frieden und jage ihm nach!“ (RB Prologe 16-17)

Dieser Wunsch nach Leben macht den Menschen zum Bettler und lässt ihn eine demütige Haltung einnehmen; und so findet er sich bereit, seine Hand nach jemandem auszustrecken, der ihm ein Wort schenken kann, das ihm das Tor zum Heil öffnet. Wer sich selber führen will, der macht bald einmal die Erfahrung, dass er sich verirrt.
In der spirituellen Tradition (ich spreche hier insbesondere von der christlichen Tradition, wohl wissend, dass alle Traditionen diese Meister-Jünger-Beziehung kennen) bildet die oben genannte Bitte die Wurzel einer frucht­brin­gen­den Beziehung zwischen zwei Menschen, wobei der eine „Abba“, „Vater“ oder „Altvater“ und der andere „Jünger“, „Junge“ oder „Bruder“ genannt wird.
Für die Christen weist das Wort „Abba“ nicht nur auf eine Beziehung hin, die sich im Zwischenmenschlichen abspielt, es macht auch deutlich, dass das Bewusstsein von und der Glaube an die Gegenwart Gottes für den, der das Heil sucht, offensichtlich ist. Es ist das Wort, das Jesus braucht, um seinen Vater anzurufen, den Vater, der im Himmel ist!
Die Begriffe, die ich benutze, bezeichnen nicht unbedingt einen Altersunterschied, sondern eine spirituelle Beziehung. Ich möchte auch nicht auf die Diskussionen oder gar Polemiken um Personen-Bezeichnungen und Führungs­arten wie Begleitung, geistliche Führung, geistliche Vaterschaft usw. eintreten. Im Laufe der Jahrhunderte hat diese Beziehung eine deutliche Gestalt angenommen, auch wenn man sich beim einen oder andern Begriff nicht recht wohl fühlt.
Ich benutze das Wort Abba auch für Frauen, denn es weist auf Gott und seine Gegenwart hin und bedeutet auch, dass ein jeder, der dieses charismatische Amt, das den Heiligen Geist vermittelt, ausübt, sei es Mann oder Frau, nicht sich selber, sondern immer die Vater- und Mutterschaft Gottes vertritt. Jesus benutzt dieses Wort, um die vollständige Unterwerfung gegenüber dem Vater auszudrücken.
Wir können uns fragen: Was bewog so viele (zu gewissen Zeiten recht zahlreiche) Männer und Frauen, in den ersten Jahrhunderten des monastischen Lebens in die ägyptische und palästinensische Wüste zu ziehen; und später, bis zur heutigen Zeit, schwierige Reisen in gefährliche Regionen zu unternehmen, durch Kriegsgebiete hindurch, um eine Person zu finden, die mit einer so grossen Offenheit gegenüber dem Heiligen Geist zuhören kann, dass ein Wort des Lichtes, des Trostes oder der Weisheit aufbricht? Ein solches Wagnis, von so weit her zu kommen, um oftmals weniger kultivierten Menschen, Barbaren oder Ungebildeten, eine einzige Frage zu stellen?
Man ging nicht zu den Philosophen in Athen oder an die grossen Universitäten des Mittelalters, auch nicht zu den grossen Gelehrten der jeweiligen Epoche und Kultur, der Geisteswissenschaften, der Politik, sondern man suchte und sucht die Weisheit noch immer bei demütigen Menschen. In den ersten Jahrhunderten waren es oft ägyptische – ach so verachtete - Bauern; später in Klöstern verborgen lebende Ordensleute oder an ihre kleinen Kammern gefesselte Gebrechliche oder Kranke. Die Weisheit Gottes bedient sich bescheidener Mittel.
Es ist denkbar, dass man in der Mitte des 4. Jahrhunderts, als die Suche nach dem weisen Alten sich weit verbreitete, auch den Zerfall der Gesellschaft und den Unterganges der glorreichen Kultur des römischen Reiches zu ahnen begann. Dieses hatte seine Zeit gedauert und man spürte das Fehlen von Orientierungspunkten und Werten, die die Kraft einer Gesellschaft ausmachen können. Doch die Tatsache, dass man sich an einen Altvater wendet, ist weder an geschichtliche Wirren noch an den Untergang einer Gesellschaft oder an eine Zeit von Angst und Bangen gebunden.
Sobald ein Mensch, der Not gehorchend oder willentlich, aufhört, den Dingen nachzulaufen, die vergehen, sobald man sie festhalten will - solchen Realitäten also, die sofort als neue Wünsche am Horizont wieder aufleuchten - und sobald er sich Zeit nimmt, um sich von den Dingen zu befreien, die um ihn herum wirbeln, eine Zeit der Stille, des Innehaltens, versteht er, dass das, was er sich wirklich wünscht, etwas anderes ist...

...den kompletten Artikel finden Sie im Heft 1/2014, das Sie hier bestellen können.