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Lectio Divina im benediktinischen Mönchtum

Ex Urbe - Bedenkenswertes aus Rom

Ein Vortrag von Papst Benedikt XVI.

Anlässlich seiner pastoralen Reise nach Frankreich sprach Papst Benedikt XVI. am 12. September 2008  im Collège des Bernardins an Vertreter aus der Welt der Kultur. Der Papst nützte den Ort und die Gelegenheit, um die Bedeutung der Lectio Divina des mönchischen Lebens für die Kultur des Abendlandes herauszustellen.

Heute Abend möchte ich zu Ihnen über die Ursprünge der abendländischen Theologie und die Wurzeln der europäischen Kultur sprechen. Wir befinden uns hier an einem historischen Ort, der von den Söhnen des heiligen Bernhard von Clairvaux erbaut wurde und den der verstorbene Kardinal Jean-Marie Lustiger, als Zentrum des Dialogs zwischen dem christlichen Denken und den intellektuellen und künstlerischen Strömungen der heutigen Gesellschaft woll­te. Dieser Ort ist an die Mönchskultur gebunden. Junge Mönche haben hier ge­lebt, um ihre Berufung tiefer verstehen und ihren Auftrag besser leben zu ler­nen. Dies ist ein Ort, der mit der Kultur des Mönchtums zu tun hat. Geht uns das heute noch etwas an, oder begegnen wir dabei bloß einer vergangenen Welt? Um darauf antworten zu können, müssen wir uns einen Augenblick auf das Wesen des abendländischen Mönchtums selbst besinnen. Worum ging es da? Von der Wirkungsgeschichte des Mönchtums her können wir sagen, dass im großen Kulturbruch der Völkerwanderung und der sich bildenden neuen staat­lichen Ordnungen die Mönchsklöster der Ort waren, an dem die Schätze der alten Kultur überlebten und zugleich von ihnen her eine neue Kultur lang­sam geformt wurde. Aber wie ging das zu? Was hat die Menschen bewegt, die sich an diesen Orten zusammenfanden? Was wollten sie? Wie haben sie gelebt?
Da ist zunächst und als Erstes ganz nüchtern zu sagen, dass es nicht ihre Ab­sicht war, Kultur zu schaffen oder auch eine vergangene Kultur zu erhalten. Ihr Antrieb war viel elementarer. Ihr Ziel hieß: quaerere Deum. In der Wirrnis der Zeiten, in der nichts standzuhalten schien, wollten sie das Wesentliche tun – sich bemühen, das immer Gültige und Bleibende, das Leben selber zu finden. Sie waren auf der Suche nach Gott. Sie wollten aus dem Unwesentlichen zum We­sentlichen, zum allein wirklich Wichtigen und Verlässlichen kommen. Man sagt darüber, dass sie „eschatologisch“ ausgerichtet waren. Aber das ist nicht in einem zeitlichen Sinn zu verstehen, als ob sie auf das Ende der Welt oder auf ihren eigenen Tod hingeschaut hätten, sondern in einem existentiellen Sinn: Sie suchten das Endgültige hinter dem Vorläufigen. Quaerere Deum: Weil sie Chris­ten waren, war dies nicht eine Expedition in eine weglose Wüste, eine Suche ins völlige Dunkel hinein. Gott hatte selbst Wegzeichen ausgesteckt, ja, einen Weg gebahnt, den zu finden und zu gehen die Aufgabe war. Dieser Weg war sein Wort, das in den Büchern der heiligen Schriften vor den Menschen aufge­schlagen war. Die Suche nach Gott verlangt so von innen her eine Kultur des Wor­tes oder – wie Jean Leclercq es ausgedrückt hat: Eschatologie und Gram­ma­tik sind im abendländischen Mönchtum zuinnerst und untrennbar mitei­nan­der verbunden (vgl. L’amour des lettres et le désir de Dieu, S. 14). Das Verlan­gen nach Gott, der désir de Dieu, schließt den amour des lettres, die Liebe zum Wort mit ein, das Eindringen in alle seine Dimensionen. Weil im biblischen Wort Gott un­terwegs ist zu uns und wir zu ihm, darum muss man lernen, in das Geheim­nis der Sprache einzudringen, sie in ihrem Aufbau und in der Weise ihres Aus­drucks zu begreifen. So werden gerade durch die Gottsuche die profanen Wis­sen­schaften wichtig, die uns den Weg zur Sprache zeigen. Weil die Suche nach Gott die Kultur des Wortes verlangte, daher gehört zum Kloster die Bibliothek, die die Wege zum Wort aufzeigt. Daher gehört zu ihm auch die Schule, in der die Wege konkret geöffnet werden. Benedikt nennt das Kloster eine dominici ser­vitii schola. Das Kloster dient der eruditio, der Formung und Bildung des Men­schen – Formung letztlich darauf hin, dass der Mensch Gott zu dienen ler­ne. Aber dies schließt gerade auch die Formung des Verstandes, die Bildung ein, durch die der Mensch in den Wörtern das eigentliche Wort wahrzu­neh­men lernt.
Wir müssen noch einen Schritt weitergehen, um der Kultur des Wortes ganz an­sichtig zu werden, die zum Wesen der Suche nach Gott gehört...